Wenngleich Burnout keine eigenständige Diagnose ist, so ist es ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren. Bereits in den 70er-Jahren wurde der Begriff Burnout in Verbindung mit Personen aufgebracht, die durch hohes Engagement und starken Leistungsdruck in diesen Krankheitszustand verfielen. Unter Burnout versteht man ein klinisches Syndrom, das die verschiedensten Symptome subsummiert.
Auch aus diesem Grund ist es schwer von der Depression zu unterscheiden, doch meist geht ein Burnout einer Depression voran. Auch wenn es sich bei Depression und Burnout um unterschiedliche Krankheitsbilder mit eigenen, wenn auch teilweise ähnlichen oder sich überschneidenden Symptomen wie Antriebslosigkeit, Interessenlosigkeit oder bleierne Müdigkeit handelt, müssen diese nach entsprechender Diagnose individuell behandelt und therapiert werden.
Zu den Auslösern eines Burnout-Syndroms zählen z. B. eine zu große Arbeitsbelastung und individuelle Faktoren wie Perfektionismus oder übertriebener Ehrgeiz. Die individuelle Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung eigener Ressourcen und Kompetenzen sowie hohe eigene Ansprüche können also entscheidend zur Entstehung eines Burnouts beitragen.
Wichtig: Burnout gilt derzeit noch nicht als eigenständige psychische Erkrankung, sondern als Stressfolge im Zusammenhang mit Verarbeitungen von Belastungen in Schule, Ausbildung, Studium oder bei der Arbeit.